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STUDIEN

Vielversprechende Ergebnisse, mit denen der Behandlungspfad für Patienten neu gestaltet werden kann

Die Carillon-Therapie wurde bereits in vier Studien bewertet. Die zuletzt abgeschlossene Studie war eine verblindete, randomisierte, scheinkontrollierte Studie, in der nachgewiesen wurde, dass bei Patienten mit dem Carillon-Implantat und unter medikamentöser Therapie die Wahrscheinlichkeit einer Verringerung der Mitralinsuffizienz und einer Verkleinerung des linken Ventrikels höher war als bei nur medikamentös behandelten Patienten. Die Carillon-Therapie ist in Europa seit 2011 im Handel erhältlich und wurde weltweit bei mehr als 1.500 Patienten implantiert.

Derzeit nehmen wir Patienten in die US-Zulassungsstudie EMPOWER auf. Diese Studie soll aufzeigen, dass die Carillon-Therapie in einem früheren Erkrankungsstadium eingesetzt werden kann und letztlich zu einer neuen Option zur Behandlung von Patienten führt, bevor die Erkrankung fortschreitet und die Schäden irreversibel werden. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob die Studie für Sie das Richtige ist.

Abgeschlossene Studien

jacc

REDUCE FMR

JACC: Heart Failure
doi: 10.1016/j.jchf.2019.06.011

Die REDUCE FMR-Studie war die erste doppelblinde, randomisierte, scheinkontrollierte Studie einer perkutanen Herzklappentherapie. Die REDUCE FMR-Studie hat ihren primären Endpunkt, die Verringerung des Regurgitationsvolumens (RV), erreicht, und es wurde ein günstiges Remodeling des linken Ventrikels (LV) nachgewiesen. Basierend auf der Beurteilung eines verblindeten Echo-Corelabs wurde eine mediane Reduktion des Regurgitationsvolumens um 22 % nachgewiesen. Darüber hinaus wurde mit einer Verbesserung um fast 17 ml ein günstiges linksventrikuläres Remodeling gegenüber der Kontrollgruppe aufgezeigt.

Die Ergebnisse der REDUCE FMR-Studie entsprechen denen der früheren Studien zur Carillon-Therapie.

Reduce FMR Results

Reduce FMR - change in regurgitant volume
Reduce FMR - Mean regurgitant volume
Reduce FMR - Mean LVESV and LVEDV
Reduce FMR

Die wichtigsten Eignungskriterien waren ähnlich wie bei früheren Studien zur Carillon-Therapie u. a. NYHA Klasse II–IV, MI-Grad 2+ bis 4+, LVEDD > 55 mm und Ejektionsfraktion < 50 % trotz stabiler leitlinienkonformer medikamentöser Therapie. Durch die Doppelverblindung wurde der höchste wissenschaftliche Maßstab an die Studie angelegt. Die Patienten und die Auswerter waren bis zum Ende der Nachbeobachtung verblindet und das unabhängige Echo-Corelab war nicht nur in Bezug auf die Behandlung und die zeitliche Folge der Bilder verblindet, sondern die Bilder wurden auch in zufälliger Reihenfolge gelesen.

Insgesamt wurden 120 Patienten an 31 Prüfzentren in Europa, Australien und Neuseeland nach dem Zufallsprinzip dem Behandlungsarm (87) oder dem Placebo-Arm (33) zugewiesen.

Vor der Aufnahme in die Studie wurde durch die jeweilige Klinik eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, und bei 35 Patienten (29,2 %) wurde später durch das Corelab ein MI-Grad 1+ als Baseline ausgewertet. Bei 14 (16 %) der Patienten, die der Behandlungsgruppe zugewiesen worden waren, wurde kein Produkt implantiert. In den meisten Fällen war dies durch die Beeinträchtigung einer Koronararterie bedingt (n = 8), die in allen Fällen nach Entfernen des Implantats abklang.

Die Implantationsdauer lag im Durchschnitt bei 64,2 ±34,8 Minuten und die Gesamtdauer des Verfahrens betrug durchschnittlich 102,7 ±54,9 Minuten. Die Abwesenheit von produktbezogenen schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (Major Adverse Events, MAE) lag bei 98,9 %, und es traten keine Produktembolisationen, Produktbrüche, kardialen Perforationen oder intraprozeduralen ischämischen Ereignisse auf. Es gab zwei Fälle von 30-Tage-Mortalität, die beide dem Behandlungsarm angehörten. Diese wurden einer progredienten kardiorenalen Verschlechterung zugeschrieben. Die MAE-Inzidenzrate zum Zeitpunkt nach 1 Jahr war zwischen der Behandlungs- und der Kontrollgruppe statistisch gesehen nicht unterschiedlich (16,1 % in der Behandlungsgruppe gegenüber 18,2 % in der Kontrollgruppe).

Der primäre Endpunkt wurde mit einer statistisch signifikanten Reduktion des Regurgitationsvolumens über die Mitralklappe in der Behandlungsgruppe gegenüber der Kontrollgruppe erreicht (Verminderung um 7,1 ml/Schlag gegenüber Anstieg um 3,3 ml/Schlag, p = 0,049). Eine sekundäre Analyse von Patienten mit schwererer FMI (MI-Grad ≥ 3+) zeigte ein ähnliches Muster bei den Veränderungen. Die Patienten in der Behandlungsgruppe (n = 15) erfuhren eine Reduktion des Regurgitationsvolumens über die Mitralklappe von 12,8 ml/Schlag, wohingegen die Patienten in der Kontrollgruppe (n = 8) einen Anstieg um 0,6 ml/Schlag erfuhren (p = 0,14). Zusätzlich zu Verbesserungen des Regurgitationsvolumens wurde der Nachweis eines vorteilhaften Reverse-Remodelings des LV mit einer signifikanten Reduktion der linksventrikulären Volumina bei den Patienten, die das Produkt erhalten hatten, gegenüber den Patienten in der Kontrollgruppe erbracht.

Die Patienten in der Behandlungsgruppe erfuhren zusätzlich eine signifikante Verbesserung bei der im Rahmen des 6-Minuten-Gehtests zurückgelegten Distanz zum Zeitpunkt nach 12 Monaten im Vergleich zu ihrem Baseline-Wert (p = 0,002). Bei den der Kontrollgruppe zugewiesenen Patienten war dies nicht der Fall (p = 0,29). Ebenso verzeichnete die Behandlungsgruppe nach 12 Monaten eine signifikante Verbesserung der NYHA-Klasse im Vergleich zu ihrem Baseline-Wert (p = 0,002). Bei den der Kontrollgruppe zugewiesenen Patienten war dies nicht der Fall (p = 0,75).

Mit der Studie REDUCE FMR wurde das Carillon-System die erste TMVr-Therapie, für die nach 1 Jahr im Rahmen einer verblindeten, randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie ein signifikantes vorteilhaftes Reverse-Remodeling des linken Ventrikels und eine signifikante Reduktion des Regurgitationsvolumens nachgewiesen wurde.

bcs

TITAN II

Open Heart
doi: 10.1136/openhrt-2016-000411

Die Studie TITAN II erreichte ihren Endpunkt und zeigte signifikante Verbesserungen der Ultraschallparameter und der funktionellen Ergebnisse.

TITAN II war eine einarmige Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit einer aktualisierten Version des Carillon-Systems. Die Einschluss- und Ausschlusskriterien waren ähnlich wie bei der TITAN-Studie. Die Patienten wiesen eine symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse ≥ 2), einen MI-Grad 2+ bis 4+, einen dilatierten linken Ventrikel (LVEDD > 55 mm) und eine Ejektionsfraktion < 40 % auf. Quantitative Bewertungen der MI wurden von einem unabhängigen Core-Echolab durchgeführt, und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (MAE) wurden von einem unabhängigen Data and Safety Monitoring Board (DSMB) überprüft. Insgesamt wurden 36 Patienten eingeschlossen, von denen 30 ein permanentes Implantat erhielten.

TITAN II Results

Titan II - change in regurgitant volume
Titan II - Change in mitral annular diameter
Titan II - change in 6MWT
esoc

TITAN

European Journal of Heart Failure
doi:10.1093/eurjhf/hfs076

Die TITAN-Studie erreichte ihren Endpunkt und zeigte, dass das Carillon-Produkt den FMI-Schweregrad bei Herzinsuffizienz-Patienten signifikant und sicher reduzieren konnte, was zu einem signifikant vorteilhaften Reverse-Remodeling des linken Ventrikels über 12 Monate und zu verbesserten klinischen Messergebnissen über 24 Monate führte.

TITAN Results

Titan - change in regurgitant volume
Titan - change in LVEDV

Die TITAN-Studie war eine prospektive, nicht randomisierte, multizentrische europäische Studie. Ziel der Studie war es, festzustellen, ob das Carillon-Produkt eine FMI sicher und wirksam reduzieren und einen dauerhaften klinischen Langzeitnutzen erbringen kann. Die Nachbeobachtung umfasste typische klinische und Ultraschall-Untersuchungen bis zum Zeitpunkt nach 1 Jahr. Bei den Patienten, denen das Produkt implantiert worden war, erfolgte eine weitere klinische Nachbeobachtungsuntersuchung nach 2 Jahren. Die Studie wurde nach strengen Kriterien unter Aufsicht unabhängiger Parteien durchgeführt, darunter ein Echo-Corelab, ein Komitee für klinische Ereignisse (CEC) und ein Data and Safety Monitoring Board (DSMB). Die Haupteinschlusskriterien waren: MI-Grad 2+ bis 4+, NYHA-Klasse II–IV und LVEF < 40 %.

Bei 36 der 53 in die Studie aufgenommenen Patienten wurde das Produkt dauerhaft implantiert. Bei 17 Patienten wurde das Produkt (aufgrund einer vorübergehenden Beeinträchtigung einer Koronararterie (n = 8) bzw. aufgrund einer FMI-Reduktion < 1 Grad (n = 9)) wieder eingeholt. Diese nicht-implantierten Patienten wurden als Vergleichsgruppe nachbeobachtet.

circulation

AMADEUS

Circulation
doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.109.849885

Die „First-in-Human“-Studie AMADEUS erreichte ihren Endpunkt und erbrachte den Nachweis der erfolgreichen Platzierung des Carillon-Produkts und einer signifikanten Reduktion der FMI.

AMADEUS war eine einarmige „First-in-Human“-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Durchführbarkeit des Carillon-Produkts. Die Studie nutzte mehrere unabhängige Gremien, um Bias zu minimieren und rigorosere Maßstäbe anzulegen, u. a. ein verblindetes Echo-Corelab, ein Komitee für klinische Ereignisse (CEC) sowie ein Data Safety Monitoring Board (DSMB). Die Haupteinschlusskriterien umfassten: mittelschwere bis schwere FMI, NYHA-Klasse II–IV, LVEDD > 55 mm und Ejektionsfraktion < 40 %, dauerhaft stabiler und optimaler HI-Medikamentenplan. In die Studie wurden 48 Patienten aufgenommen. Bei 30 Patienten wurde das Produkt erfolgreich implantiert. Nach sechs Monaten lag der Grad der FMI-Reduktion bei fünf verschiedenen quantitativen Ultraschall-Kontrolluntersuchungen in einem Bereich von 22 bis 32 %.

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    © 2021 Cardiac Dimensions. Alle Rechte vorbehalten.

    HINWEIS: Das Carillon Mitral Contour System hat das CE-Zeichen (0344) erhalten und ist in Europa und anderen Ländern, die das CE-Zeichen anerkennen, zum Verkauf erhältlich.

    ACHTUNG: Das Carillon Mitral Contour System ist nicht für den Einsatz in den Vereinigten Staaten zugelassen.

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